
Digitale Pflegeanwendungen (DiPAs) 2026 – Bis zu 70 Euro monatlich von der Pflegekasse
Smartphones und Apps gehören längst zum Alltag vieler älterer Menschen – und auch in der Pflege halten digitale Anwendungen zunehmend Einzug. Seit 2024 können Pflegebedürftige digitale Pflegeanwendungen (DiPAs) über die Pflegekasse finanzieren lassen. 2026 wurde der Erstattungsbetrag auf bis zu 70 Euro monatlich erhöht.
Was sind DiPAs eigentlich? Wer hat Anspruch? Welche Apps sind zugelassen? Und wie passen sie in die ambulante Pflege durch Mecura in Dortmund? Wir erklären es Ihnen.
Was sind Digitale Pflegeanwendungen (DiPAs)?
Digitale Pflegeanwendungen sind vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geprüfte und zugelassene Software-Anwendungen (Apps), die Pflegebedürftige dabei unterstützen, ihre Pflege selbst zu gestalten, ihre Gesundheit zu überwachen oder ihre soziale Teilhabe zu verbessern.
DiPAs sind keine Spielerei – sie sind zugelassene Medizinprodukte, die nachweislich einen pflegefachlichen Nutzen haben. Ihre Zulassung ist streng reguliert.
Welche Arten von DiPAs gibt es?
- Kognitions- und Gedächtnistraining: Apps zur Aufmerksamkeit, Erinnerung und mentalen Aktivierung
- Sturzprävention und Mobilität: Bewegungsübungen und Balance-Training
- Chronische Schmerzbehandlung: Digitale Schmerztagebücher und Therapiebegleitung
- Soziale Teilhabe: Videotelefonie, digitale Fotoalben für Familien
- Pflegeorganisation: Apps zur Koordination zwischen Pflegedienst, Familie und Pflegebedürftigem
- Gesundheitsmonitoring: Vitalzeichenüberwachung, Blutdruck- und Blutzuckerprotokoll
Wer hat Anspruch auf DiPA-Förderung?
Den Anspruch auf DiPAs haben alle pflegebedürftigen Personen mit einem anerkannten Pflegegrad (1 bis 5). Der monatliche Erstattungsbetrag beträgt 2026 bis zu 70 Euro. Im Gegensatz zu anderen Pflegeleistungen ist dieser Betrag nicht auf die Pflegesachleistungen anzurechnen – er kommt obendrauf.
Wie beantragt man eine DiPA?
Der Weg zur DiPA-Förderung ist überraschend einfach:
- Wählen Sie eine zugelassene DiPA aus der offiziellen Liste des BfArM
- Stellen Sie einen formlosen Antrag bei Ihrer Pflegekasse
- Die Pflegekasse genehmigt in der Regel binnen weniger Tage
- Sie erhalten die App und können sie sofort nutzen
Wichtig: Die DiPA muss auf der offiziellen Positivliste des BfArM stehen. Private Apps aus dem App-Store werden nicht erstattet.
DiPAs und ambulante Pflege durch Mecura
DiPAs ergänzen die professionelle Pflege durch Mecura – sie ersetzen sie nicht. Viele unserer Klienten in Dortmund nutzen DiPAs zur Erinnerung an Medikamenteneinnahmen, für Bewegungsübungen zwischen unseren Pflegebesuchen oder für Videoanrufe mit der Familie.
Mecura informiert Sie gerne über geeignete DiPAs und hilft bei der Installation auf dem Smartphone oder Tablet. Gerade für ältere Menschen, die nicht so technikaffin sind, ist diese Unterstützung wertvoll.
Lohnt sich eine DiPA für Pflegebedürftige in Dortmund?
Ja – und das besonders für Menschen, die viel Zeit allein verbringen oder bei denen Demenz und kognitive Einschränkungen vorliegen. DiPAs können dazu beitragen, geistig aktiver zu bleiben, soziale Isolation zu reduzieren und die Kommunikation mit der Familie zu verbessern.
70 Euro monatlich sind 840 Euro im Jahr – eine erhebliche Summe, die viele Pflegebedürftige in Dortmund noch nicht nutzen. Fragen Sie uns oder Ihre Pflegekasse danach.
Jetzt kostenlos beraten lassen: Pflegedienst Mecura betreut Sie und Ihre Angehörigen in Dortmund mit Herz und Fachkompetenz. Rufen Sie uns an oder nutzen Sie unser Kontaktformular – wir melden uns noch am selben Tag. Menschlichkeit, die ankommt.